Lina Ermert lebt seit über 50 Jahren in der Schweiz. Schon sehr früh hat sie sich politisch und sozial engagiert, ganz besonders in Migrationsfragen in Bezug auf die Philippinische Diaspora. Lina Ermert gründete verschiedene Organisationen wie die „Samahang Philipina“, die ihr 40jähriges Bestehen im Oktober 2025 feiert, „Babaylan“ (Europäische Netzwerk Philippinische Frauenvereine) und das Philippinische Zentrum „Tuluyang Pinoy“ in Zürich. Lina Ermert ist Vorstandsmitglied des European Network of Filipinos in the Diaspora (ENFiD), einer europaweiten Organisation, die sich für die Anerkennung, Teilhabe und das Empowerment philippinischer Communities einsetzt und Vorstandsmitglied im ENFID (European Network of Filipinos in Diaspora). Sie studierte Bauingenieurwesen und war viele Jahre in diesem Beruf tätig, bevor sie in die Sozialarbeit wechselte – mit einem besonderen Fokus auf die Arbeit mit und für philippinische Migrantinnen. Ihr Engagement verbindet feministische Überzeugung mit konkretem Einsatz für soziale Gerechtigkeit und kulturelle Selbstbehauptung. Bis zu ihrer Pesnionierung arbeitete sie in Frauenhäusern in Mannheim und Speyer und Zürich.
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