21. Oktober 2018, 12:00 Uhr, Kunsthaus Zofingen

Alles aufs Spiel gesetzt

In Davit Gabunias Debutroman «Farben der Nacht» suchen fünf Menschen nach ihrem Glück. Sie sind bereit, dafür alles zu riskieren. Anhand ihrer Sehnsucht nach einem erfüllten Leben, macht der Autor die Widersprüchlichkeiten der georgischen Gesellschaft deutlich zwischen Vorwärtsdrang und Traditionsdenken sinnfällig.

Auch der Protagonist von Beka Adamaschwilis Roman setzt alles auf eine Karte. Mit einem spektakulären Selbstmord versucht er seinem Roman zum Durchbruch zu verhelfen. In der Literatenhölle muss er aber nun dafür büssen, was er seinen Lesern angetan hat. Der Roman wird zu einem artifiziellen Spiel, einer Auseinandersetzung um Kunst und Kalkül und ist eine kunstvolle Satire auf die menschliche Eitelkeit.

Moderator Hanspeter Müller-Drossaart fragt nach, was hier aufs Spiel gesetzt und was verloren oder auch gewonnen wird. Was verbindet die beiden Autoren, was trennt sie?

Beka Adamaschwili liest bereits am Samstag um 12 Uhr im Duett mit Salome Benidze, Davit Gabunia am Samstag um 13:30 Uhr mit Lasha Bugadze. An dieser Lesung werden Sie den beiden Autoren auf andere Art begegnen.

Davit Gabunia
Beka Adamaschwili
Rachel Gratzfeld
Hanspeter Müller-Drossaart