18. Oktober 2018, 19:00 Uhr, Schreinerei Renggli, Letzigasse 12, Zofingen

Die Schrift wie eh und jeh?

Wer liest, liest Buchstaben. Das georgische Alphabet besteht aus deren 33. Für den Grossteil der Lesenden ist das eine Reihe von bedeutungslosen Symbolen, sie nehmen sie als neutrale Grafiken wahr.

Was bedingt Schrift überhaupt? Was ist der Ursprung dieser, wenn unbekannt, so abstrakten, wenn bekannt, so selbstverständlichen grafischen Darstellungen? Ist die Schrift, so wie sie ist, so wie sie sein muss, oder völlig beliebig? Wie kommt sie zustande, wo steht sie heute und wofür steht sie in Zukunft da?

Es diskutieren:
– Nina Gamsachurdia. Sie ist in Georgien geboren und ist Kunstwissenschaftlerin. Nach ihrer dramatischen Flucht aus Georgien ist sie als bekannte Künstlerin und Ikonenmalerin- und –restauratorin in Basel bekannt geworden und gilt als Kennerin der georgischen Schriftzeichen.
– Stefan Huber. Er lebt und arbeitet als selbstständiger Entwickler und Gestalter in Zürich, konzipiert und realisiert blinkende Dinge im Web und ist Dozent an der Schule für Gestaltung Zürich. Daneben beschäftigt er sich intensiv mit der Rolle der Schrift in der Kommunikation zwischen Mensch und Maschine und der Schrift in der digitalen Sprache.
– Björn Siegrist. Er moderiert die Diskussion. Siegrist ist Mitglied des Schweizerischen Werkbundes und Architekt aus Zofingen.

Der Anlass ist eine Kooperation der Literaturtage Zofingen mit dem Schweizerischen Werkbund.

Lokalität: Schreinerei Renggli an der Letzigasse 12 (Nähe Bahnhof, Oberer Stadteingang) in Zofingen.