Saskia de Coster

Wir&Ich

Die Mutter Neurotikerin aus altem Geldadel, der Vater ein Kontrollfreak, der Onkel Häftling auf Freigang, die Oma eine alte Ziegenhirtin – die Vandersandens sind so überspannt wie vermögend. Nur Einzelkind Sarah will raus aus dem goldenen Käfig. Ein herrlich ironischer Gesellschaftsroman über eine verkorkste Familie.

In der Villengegend »Der Berg« spielt sich hinter hohen Hecken das geordnete und mehrfach alarmgesicherte Leben der Familie Vandersanden ab. Mutter Mieke kämmt zur Entspannung Teppichfransen. Vater Stefaan hat für jede Lebenssituation den passenden Dylan-Song parat. Und Tochter Sarah muss Besuch von Schulfreunden zwei Wochen im Voraus anmelden. Bis eines Tages Miekes Bruder aus dem Gefängnis entlassen wird, sich bei Vandersandens einquartiert und Sarah die Welt jenseits des Kokons der Langeweile zeigt. Saskia de Coster erzählt von der Einsicht, dass materielle Sicherheit nicht vor dem Risiko des Lebens schützt. Und von dem Vergnügen, Ungewissheiten ins Gesicht zu lachen. (Klappentext)

Pressestimmen

»Saskia de Coster erzählt so klug und erfrischend, dass man oft laut auflachen muss, bevor einem das Lachen dann doch wieder im Halse stecken bleibt. Immer wieder findet die Autorin verblüffende Bilder für scheinbar bekannte Situationen, und staunend verfolgen wir den Vandersandens in ihrem täglichen Kampf gegen Ängste, die uns doch sehr bekannt vorkommen.«
Bettina Baltschev, mdr Kultur, 31.05.2016

»Ein herrlich unterhaltsamer Roman über das pralle Leben, das sich auch aus dem eingezäunten Villengrundstück mit Alarmanlage nicht draussen halten lässt.«
Annabelle, 18.05.2016

Saskia de Coster