Archiv

Literaturtage 2020 (Rückblick – Impressionen)

Zu Gast in der Heimat – entdecke dein Land neu

„Die Literaturtage Zofingen letztes Wochenende waren sehr gut besucht. Das Schutzkonzept war ausgeklügelt, und das Festivalcafé hatten wir kurzerhand in ein offenes Zelt in den Garten verlegt, Tische und Stühle borgten wir von einem Gastronomen aus. Jean-Pierre Gallati, Vorsteher des Departements für Gesundheit und Soziales des Kanton Aargau, hat uns zu unserem Schutzkonzept gratuliert. Grossrätin Edith Saner begeisterte bei der Eröffnung mit einer unglaublich schönen Rede über ihre eigenen Leseerfahrungen – und beglückwünschte uns zu der Energie, das Festival auch unter diesen Umständen zu realisieren. Nach der offiziellen Absage der Frankfurter Buchmesse hatten wir unser Programm vom Schwerpunkt Kanada auf aktuelle Schweizer Literatur umgestellt, ausschliesslich aus Schweizer Verlagen. Einerseits lag das in unserem Wunsch begründet, die Schweizer Kulturbranche in diesem Pandemiejahr aktiv zu unterstützen, andererseits waren wir aber auch davon überzeugt, dass es hier viel zu entdecken gibt. Von Suhrkamp hat jeder schon einmal gehört – aber von der Edition Brotsuppe? Die Schweizer Verlagslandschaft ist sehr reich und unglaublich agil. Wir konnten dieser Vielfalt eine Bühne bieten.“ (Julia Knapp, Programmleiterin Literaturtage Zofingen)

Impressionen mit Bildern von Daniel Meurer

Literaturtage 2019 (Rückblick – Impressionen)

Norwegen – Der Traum in uns

Vom  25. bis 27. Oktober 2019 begrüßten wir das Gastland Norwegen an den Literaturtagen.

„Der Traum in uns“ war das Motto des Ehrengastes Norwegen an der Frankfurter Buchmesse.  In Anlehnung an ein Gedicht von Olav H. Hauge. Literatur soll die Herzen der Leser öffnen, sie an Orte bringen, an denen sie noch nie zuvor waren. Das multikulturelle  Norwegen will mit Kreativität die Welt verändern und den Weg in die Zukunft ebnen.

Impressionen mit Bildern von Michael Flückiger und Urs Heinz Aerni

Literaturtage 2018 (Rückblick)

Georgien, der Balkon Europas 

Vom 19. bis 21. Oktober 2018 begrüßten wir das Gastland Georgien an den Literaturtagen.

Begeben Sie sich mit unserem Stargast Nino Haratischwili auf Spurensuche in Georgien und begegnen Sie Lasha Bugadze (Gast in Zofingen), Dato Turaschwili, Archil Kikodze, Nana Ekvtimishvili und Zaza Burchuladze in seinem Berliner Exil.

„Georgien erzählt Streifzüge mit Nino Haratischwili“, Dokumentation, 52 Minuten, ARTE, 2018


PUTIN, VERPISS DICH! UNTERWEGS MIT DAVIT GABUNIA
Der 36-jährige Literaturschaffende kommt mit seinem Debutroman „Die Farben der Nacht“ an die Literaturtage Zofingen. Die 30-minütige Dokumentation „Re: Georgien im Aufbruch – ein Land zwischen Europa und Stalin“ widmet sich seinen Recherchen für seinen neuen Roman.

Davit Gabunia sammelt keine Fakten, sondern nimmt in ganz Georgien Gefühle auf. Unter anderem im Stalin-Museum und am Grab seines im Krieg getöteten Cousins. Er beobachtet dabei, wie sein Heimatland tickt.

Auf seinem langen Weg spricht er unter anderem mit Demonstranten in der Hauptstadt Tiflis, der Kuratorin des bizarren Stalin-Museums in dessen Heimatstadt Gori und, – auf einer unwirtlichen Industriebrache -, mit einem überzeugten Stalinisten, der die hier endgelagerte Statue des Diktators gerne zurück auf ihrem Sockel sähe.

Re: Georgien im Aufbruch – ein Land zwischen Europa und Stalin, Dokumentation, 30 Minuten, ARTE, 2018


Georgien hat eine eigene Sprache und ein eigenes Alphabet mit 33 kunstvoll geschwungene Buchstaben, die letztes Jahr zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt wurden.

Lernen Sie im Video (in Englisch) das Alphabet Georgiens kennen.

Detailierte Angaben zu den zahlreichen Veranstaltungen entnehmen Sie den Programmseiten.

Wir hoffen, die Folgeseiten wecken bei Ihnen die Lust auf georgische Literatur.
Wir würden uns sehr freuen, Sie hier in Zofingen begrüssen zu dürfen.

Ihr LTZ-Team

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